Industrials

Q4 2025

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Im SektorReport Industrials Q4 2025 beleuchten wir einen Dealtreiber, der in Industrie- und Anlagen­märkten zunehmend an Bedeutung gewinnt: Servitization. Darunter versteht man die gezielte Verlagerung vom klassischen, einmaligen Produkt­verkauf hin zu ganzheitlichen Servicekon­zepten, die den Betrieb von Anlagen über ihren gesamten Lifecycle hinweg begleiten. Ziel dieser Entwicklung ist es, Anlagenverfügbarkeit, Energie­effizienz und Sicherheit nachhaltig zu erhöhen und zugleich stabilere, planbare Erlösströme zu generieren.

Die wirtschaftliche Attraktivität dieses Modells ist gut dokumentiert: So weisen Aftermarket-Services beispielsweise eine durchschnittliche EBIT-Marge von rund 25 % auf und liegen damit deutlich über den etwa 10 % im Neuanlagengeschäft. Neben höheren Margen profitieren Anbieter zudem von tieferen Kundenbeziehungen, einer Bündelung des Know-Hows und einer geringeren Zyklizität der Umsätze.

Vor diesem Hintergrund wird verständlich, warum die M&A-Aktivität im Serviceumfeld anzieht. Große Industrieanbieter und Plattformen akquirieren gezielt spezialisierte Dienstleister, um regionale Abdeckung, Reaktionsfähigkeit und technische Tiefe schneller und risikoärmer aufzubauen, als dies über organisches Wachstum möglich wäre. Wie sich diese Servitization-Logik konkret im deutschen Markt materialisiert, ordnen wir im folgenden Sektor Insight entlang zwei aktuellen Transaktionen systematisch ein. Mehr dazu auf Seite 3 des Reports.

Ein aktuelles Beispiel für diesen Trend ist die Übernahme der DEMIS GmbH durch Aurelius. Mit dieser Transaktion sichert sich der weltweit tätige Private-Equity-Investor über einen spezialisierten Anbieter technischer Industriedienstleistungen den Zugang zu einem wachsenden Markt, in dem Unternehmen zunehmend auf servicebasierte Konzepte setzen. Mehr dazu auf Seite 4 des Reports.

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